Vereinsgeschichte

Vereinschronik

70 Jahre KG Altenrather Sandhasen von 1947 e.V.

 

1946 - In der bitteren Nachkriegszeit gründeten in dem seit einem Jahr wiederbesiedelten Altenrath zehn Männer zur Pflege der Kameradschaft und Entspannung einen Kegelclub. Als Vorsitzender wurde Peter Müller gewählt. Der Kegelclub nannte sich „Unter uns“.

 

  

 

Als nun im Jahre 1947 der Karneval wieder auflebte, kam man auch im Klub auf die Idee, karnevalistisch aufzutreten. Dieses Vorhaben wurde noch von weiteren Altenrathern unterstützt. So entstand im Februar 1947 der Karnevalsverein, ebenfalls unter dem Namen „Unter uns“. Als Präsident wurde Peter Müller bestimmt. Zugleich rief man den ersten Prinz Karneval von Altenrath aus, August Hoffstadt sowie Prinzessin Fräulein Irmgard Lohmann.

Man wurde sich einig, Karnevalssamstag die erste Sitzung mit Damen im „Bacherhof“ aufzuziehen, da in Altenrath noch kein Saal wieder aufgebaut war. Dieser erste Auftritt im „Bacherhof“ wurde ein voller Erfolg und war somit die Geburtsstunde der Gesellschaft. Man beschloss noch am selben Abend, die Sitzung am Rosenmontag in der Gaststätte „Schwamborn“ in Altenrath, heute „Jägerhof“, zu wiederholen.

 

1947 1. Altenrather Prinzenpaar

August I. und Irmgard I. im Zug


1951 3. Altenrather Prinzenpaar  

Prinz Willi I. und Prinzessin Gerwine I.

 

 

 

 

 

 

 

  

                                                                                             

 





  

Am Rosenmontag wurde mit dem Schließen der Schule begonnen und die Lehrpersonen symbolisch „verhaftet“. Nach einem kleinen Erbsensuppenessen erfolgte ein bunter karnevalistischer Umzug durch den Ort, woran sich die Kinder, Lehrpersonen und die Dorfbewohner beteiligten.

Im Laufe des Jahres wurde durch den Männergesangsverein der „Conzen-Saal“, später „Altenrather Hof“, wieder aufgebaut. So konnte man für die Session 1948 größere Veranstaltungen planen. Auf Vorschlag des Mitglieds Heinz Becker wurde eine Damentanzgruppe aufgestellt, die erste Damentanzgruppe im Siegkreis und der weiteren Umgebung. Das erste Mariechen war Ruth Lüttig, der erste Tanzoffizier Hans Limburg, Kommandant Heinz Becker.

Die nächste Sitzung fand im hergerichteten Saal „Conzen“ statt und wurde unter Mitwirkung des Damentanzcorps, das von der Altenrather Bevölkerung begeistert gefeiert wurde, wieder ein toller Erfolg.

  

Zahlreiche großartige Auftritte der Damentanzgruppe in der näheren und weiteren Umgebung Altenraths trugen den Namen der Gesellschaft sowie des Ortes sogar bis zur närrischen Metropole Köln.

Am 26. Januar 1949 beschloss man den namens vom Kegelklub „Unter uns“ in „Karnevalsgesellschaft Altenrather Sandhasen“ umzutaufen, was auch der geschichtlichen und geographischen Lage entsprach. Nach der Tradition des ehemaligen Truppenübungsplatzes Wahner-Heide nannte man die dort stationierten Infanteristen Sandhasen.

Die Mitgliederzahl wuchs und es gab neben einem ständigen kleinen Rat einen vollständigen Elferrat. Dem Präsidenten Peter Müller wurde als Stellvertreter Phillip Clemens und Johann Schröder als 1. Kassierer zur Seite gestellt.

In den nächsten 10 Jahren konnten unter Mithilfe aller Ortsvereine vier Rosenmontagszüge durch den Ort ziehen, vier Prinzenpaare kürte der kleine Rat, hinter „verschlossenen Türen“ in feuchtfröhlicher Runde.

Getreu dem Motto „Von Zoten frei die die Narretei“ sowie „Jeck los Jeck elans“ feierte die KG Altenrather Sandhasen das 10jährige Jubiläum.

 

Präsident Peter Müller

 

 

 

 

 

 

 

die erste Festschrift

 

Die nächsten 20 Jahre Vereinsgeschichte zeichneten sich durch Höhen und Tiefen der Gesellschaft aus.

1958 löste sich unsere bis dahin so erfolgreiche Damentanzgruppe auf. Der finanzielle Aufwand und fehlender Nachwuchs bereiteten zunehmend Probleme. Zudem fanden in der Session 1958/1959 wegen Differenzen mit dem damaligen Saalpächter nur zwei Veranstaltungen im kleinen Rahmen in der Gaststätte „Bacherhof“ statt. Diese von der Gesellschaft gesetzte Konsequenz führte zur Einigung und garantierte bis 1964 die Benutzung des Dorfsaales.

Die bitterste Enttäuschung für das gesamte Vereinsleben und natürlich auch für die Dorfbewohner bedeutete die Schließung des Saales „Conzen“ durch die Bauaufsichtsbehörde. Nur vier Tage vor unserer auf den 18. Januar 1964 festgelegten Prunksitzung wurde uns diese Entscheidung mitgeteilt. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, den Saal wieder frei zu bekommen oder alternativ die Sitzung in die Turnhalle zu verlegen. Es war nicht möglich, die Veranstaltung durchzuführen.

Durch die Bereitstellung eines Zeltes der belgischen Armee konnte wenigstens die traditionelle Kindersitzung stattfinden.

In der gleichen Session gab es einen Präsidentenwechsel. Albert Alefelder übernahm dieses Amt für zwei Jahre. 1965 erfolgte seine Einführung bei einer kleinen Veranstaltung in der Gaststätte „Zur alten Fähre“ in Lohmar.

Wie bescheiden auch diese Session war, belegt die Tatsache, dass die Kindersitzung Rosenmontag bei eisigen Temperaturen auf dem Schulhof stattfand. Der Präsident spielte Akkordeon, der Ehrenpräsident leitete die Sitzung.

 

Kindersitzung auf dem Schulhof


 

Ab 1967 übernahm der Ehrenpräsident Peter Müller wieder das Amt des Präsidenten der Gesellschaft.

Erfreulicher wurde die Situation erst wieder ab der Session 1973/1974. Zum ersten Mal nahm man mit einem Festwagen und einer Fußgruppe am Rosenmontagszug in Troisdorf teil und erlangte bei der Prämierung der Teilnehmer einen der vordersten Plätze. Daraus erfolgte die Verbindung zum Troisdorfer Karneval, die bis zum heutigen Tag anhält.


  
1974 - Erste Karnevalssitzung in der Turnhalle

 Endlich wurde durch die Stadtverwaltung Troisdorf die Altenrather Turnhalle für Veranstaltungszwecke freigegeben. Dem Aufschwung des Altenrather Karnevals stand nun nichts mehr im Wege. Die traditionellen Kindersitzungen unter der bewährten Regie des Ehrenmitglieds Lehrer Josef Schuhmacher, waren ein einziger Triumph.

 

 
 



Mit der Wahl und Übernahme der Präsidentschaft durch den bis dahin stellvertretenden Präsidenten Bernd Thöne erlangte der Altenrather Karneval ab der Session 1975/1976 neue Dimensionen. Aufnahme ins Festkomitee Troisdorfer Karneval, Wagenbau und die Bürgersitzung am Karnevalssamstag sowie der neu erschaffende, erfolgreiche Sitzungsrahmen tragen seine Handschrift. Auch die von ihm geschaffene höchste Auszeichnung im Altenrather Karneval der „Wieße Kappes am ruude Band“ ist bis heute einmalig im rheinischen Karneval.

Bernd Thöne und Dieter Radermacher

Sein Witz, seine urige Schlagfertigkeit, seine Gedichte und Lieder sorgten stets für ausgelassene Stimmung beim Altenrather Publikum. Seine Aufforderungen „Beifall“ und „lang anhaltender Beifall“ nach gelungenen Auftritten sind bis heute unvergessen!

Dieter Rademacher an seiner Seite, der als Geschäftsführer und Literat mit Fingerspitzengefühl und karnevalistischen Gespür erstklassige Sitzungsveranstaltungen zusammenstellte, garantierte gleichfalls den stetigen Aufschwung der Altenrather Sandhasen. 

 

 

 

 


Es gründeten sich neben der Gesellschaft die „Blömchensfraue“, die eine aktive Bereicherung des Vereinslebens auch bis in die Gegenwart darstellen.

Die freundschaftlichen Beziehungen zu den Lohmarer Nachbarvereinen führten zu regelmäßiger Zugteilnahme am Rosenmontag in Lohmar.

Festzuhalten gilt noch ein Ereignis, das den neuen Zusammenhalt und die Begeisterung in der Gesellschaft dokumentiert. Da es um den Verein mangels großer Veranstaltungen zwar ideell gut, finanziell jedoch schlecht stand, war die erste Prunksitzung unter der Leitung von Bernd Thöne ein großes Risiko. Waren doch die Kosten der Sitzung noch nicht eingenommen und kein Mensch wusste, ob es ein Erfolg oder eine Pleite würde. Otto Reiter, Kassierer der Gesellschaft, stand mit seinem  Wochenlohn für das finanzielle Gelingen der Sitzung gerade. Seine Entscheidung sicherte die Veranstaltung. Der große Erfolg bewahrte seine Familie vor „Klimmzügen am Brotschrank“.

Am 11. November 1980 mit Satzung vom 30. März 1980 wurde die Gesellschaft in das Vereinsregister beim Amtsgericht Siegburg eingetragen. Seit dieser Zeit heißt sie offiziell „Karnevalsgesellschaft Altenrather Sandhasen von 1947 e. V.“.

Die folgenden Jahre festigten das Ansehen der Gesellschaft. Auch gründete sich wieder eine Damentanzgruppe, die unter Leitung von Elemie Wester schöne Erfolge feierte.

Die Session 1986/1987 war ein weiterer Höhepunkt. Zum 40. Geburtstag stellte die Gesellschaft den Prinzen der Troisdorfer Altstadt. Doch damit nicht genug, ein Dreigestirn mit Prinz Berni I. (Bernd Thöne), Bauer Erich (Boddenberg), Jungfrau Dietlinde (Dieter Nüchel) und Adjutant Dieter Rademacher übernahm das Kommando über die Troisdorfer Narren.

So stand dann auch der Karnevalszug in Troisdorf unter dem Motto „Mit Haas höpp durch Troisdorf“.

Das Jubiläum wurde mit einem Festkommers am 16. November 1986 in der Mehrzweckhalle gebührend gefeiert. Im Januar 1989 konnten die Altenrather Sandhasen stolz die 40. Kindersitzung in ununterbrochener Reihenfolge feiern. Josef Schuhmacher hatte wesentlichen Anteil an diesem Ereignis.

  

Als richtungsweisend für die Zukunft galt die Wahl eines zweiten stellvertretenden Präsidenten - gleichzeitig Kinderpräsident - Dieter Lorenz, in der gleichen Session. Mit neuen Ideen konnte der Ablauf der Kindersitzung modernisiert werden und ist bis heute unter Mitwirkung vieler Altenrather Kinder ein Ereignis für die ganze Familie geblieben.

Mit Zuschüssen des Landes NRW genehmigte die Stadt Troisdorf den Anbau einer Bühne an die Turnhalle. Maßgeblichen Anteil daran hatte unser Ehrenmitglied Hans Jaax. So konnte die Prunksitzung 1990 in neuer Umgebung stattfinden.

Neben Wilma Gärtner, Peter Müller, Josef Schuhmacher und Hans Jaax beschloss die Gesellschaft Maria Gerads, genannt die „Tant“, für ihre Verdienste zum Ehrenmitglied zu ernennen. Unzählige Kostüme und Hallendekorationen wurden von ihr angefertigt.

Währen der Wettergott es in Troisdorf gut mit den Jecken meinte, musste der Lohmarer Rosenmontagszug 1990 wegen Orkan abgesagt werden. Er wurde am 1. Mai bei sommerlichen Temperaturen nachgeholt.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde im Juli 1992 der Anschluss einer Tanzgruppe mit dem Namen „Tanzcorps Altenrather Sandhasen“ an die Gesellschaft beschlossen.

Die Bürgermeister Uwe Göllner und Walter Bieber wurden als Ehrenmitglieder aufgenommen.

Einen weiteren Meilenstein ihrer Geschichte setzte die Gesellschaft 1994 mit dem Anbau eines Foyers mit Behindertentoilette. Ein Kostenzuschuss durch die Stadt Troisdorf und überwiegende Eigenleistung ermöglichte das Projekt.

Am 5. Mai 1996 fand die erste Ballettprobe des ersten Altenrather Männerballetts, die „Federwölkchen“, statt. Ihre unvergessenen Auftritte sorgten stets für ausgelassene Heiterkeit.

  

Am 22. November 1996 feierten die Altenrather Sandhasen mit Gästen und allen befreundeten Vereinen aus Altenrath, Troisdorf und Lohmar einen großen Festkommers. Helmut Meisel, Präsident der Troisdorfer Altstädter, sorgte mit seinem originellen Geschenk, einem Straßenschild mit der Aufschrift „Sandhasenplatz“, für die spätere Umbenennung unseres Dorfplatzes in „Sandhasenplatz“.

Zum stolzen 50. Jubiläum stellte die KG Altenrather Sandhasen in der Session 1996/1997 mit Prinz Dieter II. (Radermacher), Bauer Bernd (Kranz) und Jungfrau Herbertine (Herbert Meurer), Prinzenführer Albert Alefelder und den Adjutanten Andre Deklaermaeker sowie Willi Deurer das zweite Dreigestirn der Troisdorfer Altstadt. Mit dem Motto „Humor und Freud, vill Spass üch all“ und im Gefolge die Tanzgruppe „Uns Fraue“ eroberten sie die Herzen aller Troisdorfer Narren.

Im darauffolgenden Jahr kam es 1998 zu einem gut vorbereiteten Generationswechsel im Vereinsvorstand. Nach 23 Jahren äußerst erfolgreicher Vereinsführung gab Bernd Thöne die Präsidentschaft und den 1. Vorsitz an Dieter Lorenz weiter. Geschäftsführer und Literat Dieter Rademacher übergab seine Ämter an seine Ämter an seinen Sohn Frank Radermacher. Der Schatzmeister Herbert Titze wurde von Frank Wollny abgelöst. Bernd Thöne wurde zum Ehrenpräsident ernannt.

  
Frank Wollny, Herbert Tietze, Dieter Lorenz, Bernd Thöne, Dieter und Frank Radermacher

 

 

 

 


 

Mit neuen Ideen, viel Engagement und mit Unterstützung des ganzen Vereins konnte an die bisherigen Erfolge nahtlos angeknüpft werden. Der Weinzwang und die bisher konservative Kleiderordnung bei der Prunksitzung wurden aufgehoben.

Die zur Bürgersitzung traditionelle Sektbar wurde durch die „Loco-Liebre-Bar“, eine texanisch-mexikanische Cocktailbar mit toller Dekoration und eigenem DJ, modernisiert, ein Knaller bis in die frühen Morgenstunden!

Die Bühnenbeleuchtung und die Beschallung der Turnhalle wurden in Eigenregie aufwendig verbessert.

Doch auch die Senioren blieben nicht untätig. Dank ihrer gewonnenen Zeit gründeten sie auf Initiative von Dieter Rademacher einen Seniorenstammtisch, der sich bis heute regelmäßig in der Vereinsgaststätte „Jägerhof“ trifft. Unersetzlich stehen sie dem Verein immer wieder mit Rat und Tat zur Seite.

  
Der KG Stammtisch errichtete im August 2006 das Begrüßungsschild am Ortseingang

Der KG Stammtisch errichtete im August 2006 das Begrüßungsschild am Ortseingang

In der Session 1998/1999 feiert die KG stolz die 50. Kindersitzung in ununterbrochener Reihenfolge, wie immer bei freiem Eintritt für Kinder.

Mit dem Jahrtausendwechsel übernahm Marcel Wolf die Gestaltung der Vereinsorden, die seit 1973 aus der Feder seines Onkels Bernd Thöne stammten.

Achim Tüttenberg, aktiver „Sandhase“ und Ortsvorsteher in Altenrath, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Die unbefriedigende Situation des Imbissraumes neben der Herrentoilette konnte 2001 durch einen Anbau an das Foyer der Turnhalle endlich optimal verbessert werden. Die Stadt Troisdorf stellte die Mittel für das Baumaterial zur Verfügung. Die Erstellung des Anbaus erfolgte wie immer in Eigenleistung durch die „Bauhasen“. Das nun entstandene „Sitzungsrestaurant“ erfreut sich großer Beliebtheit bei unseren Gästen.

Dieter Rademacher wurde auf der Prunksitzung am 26. Januar 2001 für seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Auch der Troisdorfer Bürgermeister Manfred Uedelhoven konnte als Ehrenmitglied für die Gesellschaft gewonnen werden.

Für die Session 2002/2003 wurde, um dem technischen Fortschritt gerecht zu werden, eine vereinseigene, leistungsstarke Beschallungsanlage angeschafft. Auch erfolgte eine Erweiterung der Beleuchtungsanlage.

Rolf Blaauw, Marko Niedrig und Lars Langenbach konnten in zahlreichen nächtlichen Arbeitsstunden, da die Turnhalle tagsüber belegt war, die aufwendigen Installationen vornehmen.

 

 

 

 

Marko Niedrig und Rolf Blaauw, die „Tontechnikmeister“


In der Session 2003/2004 feiert die KG 30 Jahre Teilnahme im Troisdorfer Karneval und auch 30 Jahre Sitzungskarneval in der Josef Schuhmacher Halle.

 

 

 

 

Bernd Thöne und Gustl Stückler

 

  


  

Werner Holzky übernimmt das Amt des Schatzmeisters, Herbert Titze und Willi Horst werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Mit ersten Planungen zur Neugestaltung der in die Jahre gekommenen Bühnendekoration wurden Dieter Thewes und Werner Holzky betraut.

Bereits zur Prunksitzung im nächsten Jahr konnte die neue Bühnendeko dem Publikum präsentiert werden.

Der Elferratstisch wurde erneuert und in das Wandbühnenbild integriert. Seiten- und Vorderwände der Bühne war ein voller Erfolg und lässt bis heute den ganzen Saal in neuem Glanz erstrahlen.

  

 

 

 

 

Bei der Ordensprämierung durch die Wochenschrift „Extra Blatt“ wurde der Orden der KG Altenrather Sandhasen 2005 mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Anläßlich des 60-jährigen Bestehens stellte die Karnevalsgesellschaft in der Session 2006/2007 zum dritten Mal das Troisdorfer Dreigestirn. Die Tollitäten waren Prinz Dieter IV. (Lorenz †), Bauer Manfred (Wolf) und Jungfrau Franka (Frank Radermacher). Sie wurden von den Adjudanten André Deklaermaeker (Prinz), Torsten und Marcel Wolf (Bauer) und Ralf Radermacher (Jungfrau) unterstützt. Das Motto der Session lautete „Pure Lust am jecke Leben – Troisdorfs Narren ist’s gegeben“. Das Dreigestirn wurde von einem großen Gefolge als Cowboys und Indianer durch die Troisdorfer Säle begleitet.

Nach den vielen Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen und dem immer schlechteren Zustand der Josef-Schumacher-Halle wurden keine weiteren Baumaßnahmen mehr durchgeführt. Die Vereine des Ortsrings Altenrath hoffen seit mehreren Jahren auf einen Neubau der Halle, bisher vergeblich. Neue Hoffnung keimte im August 2016 auf, als die erste Bürgerbeteiligung zur Erstellung eines Bebauungsplanes durchgeführt wurde. Vielleicht ist die neue Halle zur nächsten Jubiläumssession 2026/27 realisiert.

Um die langwierigen Auf- und Abbauarbeiten für die Sitzungen etwas einfacher zu gestalten hat unser Geschäftsführer für die Saaldekoration die Luftballonsäulen durch Banner ersetzt. Hierdurch entfiel das aufwändige Aufpumpen der großen Mengen an Luftballons.

Die KG beteiligte sich auch an zwei Jubiläumsveranstaltungen des Ortrings sehr engagiert. Dies waren die Feiern zum 700-jährigen Bestehen und zu 70 Jahre Wiederbesiedlung.

Am Wochenende 09./10. Juli 2011 stand Altenrath im Zeichen des Mittelalters. Der Zarorienverein Siegburg zelebrierte ein mittelalterliches Markttreiben auf dem Sandhasenplatz und den umliegenden Straßen. Die Dorfbevölkerung und vor allem die KG besuchte das Fest in mittelalterlichen Kostümen. Die Kostüme trugen die Wagenbesatzungen bereits zu den Karnevalszügen in Troisdorf und Lohmar.

  

 

 

Am 22.08.2015 fanden schließlich die Feierlichkeiten zur 70-jährigen Wiederbesiedlung des Ortes Altenrath statt. Hierzu hatte der Ortsring unter maßgeblicher Beteiligung unseres Geschäftsführer Frank Radermacher ein Willkommensfest organisiert.

Im Juni 2016 fand ein ungeplanter Wechsel im Vorstand statt, nachdem unser langjähriger Vorsitzender und Präsident Dieter Lorenz überraschend verstorben war. Zum neuen 1. Vorsitzenden und Präsidenten wurde Stephan Winterscheidt gewählt. Auf den dadurch freigewordenen Posten des Schatzmeisters rückte Torsten Wolf nach, der bisher 2. Schatzmeister war. Zum 2. Schatzmeister wurde Andreas Laarmann gewählt. Neuer Pressewart wurde Jakob Berg.

  

 

 

 

 

v.l. Heinz-Peter Schröder, Frank Radermacher, Stephan Winterscheidt, Torsten Wolf

v.l. Heinz-Peter Schröder, Frank Radermacher, Stephan Winterscheidt, Torsten Wolf

In „Vorbereitung“ auf die Proklamation besuchte das designierte Dreigestirn während der Vereinstour 2016 Frankfurt. Weitere Vorbereitung zur Proklamation ist die Bart Ab Fete II am 28.10.2016 denn „en Jungfrau noh echt Kölscher Art trägt natürlich keinen Bart“.

  

Hier endet nun der Rückblick auf fast 70 Jahre lebhafter Vereinsgeschichte. Zum 70. Geburtstag stellt unsere Gesellschaft 2017 erneut das Troisdorfer Dreigestirn.